
Fahrrad vor Schild
Das Konzept „Mobilität 2030 Tübingen“ der Universitätsstadt Tübingen ist ein Teilprojekt der Tübinger Klimaschutz-Offensive. Es umfasst den gesamten Stadtverkehr mit dem Ziel, die Alltagsmobilität der Bürgerinnen und Bürger klimafreundlich zu gestalten. Auch das dringend benötigte Radverkehrskonzept wird ein Teil der Studie sein. Das Mobilitätskonzept ist so angelegt, dass die von der Bundesregierung formulierten Klimaschutzziele eingehalten werden: Bis 2030 ist demnach eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 50 Prozent anzustreben, bis 2050 ist eine Reduktion um 80 Prozent gegenüber 1990 notwendig, um irreversible Klimaschäden zu vermeiden. Momentan ist der Verkehr für über 20 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich.
Mit dem Konzept „Mobilität 2030 Tübingen“ soll eine kommunalpolitisch akzeptable und schlüssige Gesamtstrategie vorgelegt werden. Den Beschluss dazu fasste der Tübinger Gemeinderat am 18. Mai 2009. Das Handlungskonzept soll zielgruppenspezifische Maßnahmenkataloge mit Handlungsbeschreibungen und Informationen für die beteiligten Akteure enthalten. Die interessierte Öffentlichkeit wird über den Projektbeirat und Themenworkshops in das Projekt eingebunden. Hier engagiert sich auch euer Verkehrsreferat für die Anliegen der Studenten.
Schwerpunkt des Projektes ist die Alltagsmobilität. An Umsetzungsbeispielen soll gezeigt werden, dass nachhaltige Mobilität so gestaltet werden kann, dass sie für die Kommune und ihre Bewohner einen Gewinn an Lebensqualität (ökologisch, ökonomisch und sozial) bedeutet.
Leitziele im Verkehr bis 2030
Ideen, Anregungen oder Beschwerden für das Verkehrskonzept in Tübingen sind sehr willkommen. Meldet euch! verkehr(at)asta.uni-tuebingen.de